Es gibt sie doch noch…
… die hilfsbereiten Mitmenschen. Es hatte lange auf sich warten lassen, heute bin ich nun endlich mal wieder beim Laufen umgeknickt. Mit einem Knöchel in Honigmelonengröße war an Laufen nicht mehr zu denken, schon allein das vor mich hin humpeln war beschwerlich. Einen Kilometer weiter nach gefühlter vergangener Stunde gelangte ich aus dem Wald und wieder in die Zivilisation. Mehrere Fahrradfahrer hatten mir bereits ihr Mitgefühl ausgesprochen. Als ich nun an der nach Griebnitzsee führenden Straße entlang kroch, hielt mein Engel namens Caro neben mir an. Ein alter Mercedes mit Automatik und Fellsitzen sollte mein Himmelswagen sein, der mich, gelenkt von der netten alten Dame, zurück ins StudiDorf brachte.
Ich war so unglaublich froh, es hätte sonst noch ewig gedauert. Daher hier noch mal ein außerordentlich großes Dankeschön! Ebenso sei Carina gedankt, die mich dann weiter versorgte – mit Kühlakkus und Bonbons :)
Man sollte vielleicht doch nicht den Glauben an die guten Menschen da draußen verlieren. Es gibt sie – sie zeigen sich nur selten, dann aber anscheinend im richtigen Augenblick….
„Je schlimmer seine Lage ist, als desto besser zeigt sich der gute Mensch.“ (Brecht, “Der Gute Mensch von Sezuan”, S. 94, Z.25)
carina says:
wohlgemerkt: es war sogar ein schoko-bons!
ich finde das muss man erwähnen :)
Juli 14th, 2009 at 19:19
Carlos says:
oh du armer. das klingt nach einer längeren auszeit. ich habe mich heute morgen in einem bremsmanöver mit dem fahrrad gepackt, mir die hose unter dem knie aufgerissen und eine sichtbare schwellung mit lecker abschürfung davongetragen. scheint heute ein kleiner schicksalstag zu sein. doch irgendwie glaube ich, wirst du länger laborieren :(
Juli 14th, 2009 at 22:37
Sasser says:
In my opinion you are not right. I am assured. I can prove it. Write to me in PM.
August 11th, 2010 at 07:38